Dübendorf: Sieben Personen nach Scharmützeln mit der Polizei verhaftet - Zeugenaufruf

07.09.2019 - Medienmitteilung

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Bei Scharmützeln mit der Polizei ist es in der Nacht von Freitag auf Samstag (6./7.9.2019) in Dübendorf zu Sachbeschädigungen, Brandstiftungen und Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte gekommen. Es wurden sieben Personen verhaftet. Verletzte gab es keine.

Um 23.40 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass sich beim Bahnhof Dübendorf rund 20 lärmende Jugendliche aufhalten würden. Die daraufhin ausgerückten Patrouillen wurden bei ihrem Eintreffen vor Ort sogleich mit Steinen beworfen, sodass sie sich zunächst zurückziehen und Verstärkung anfordern mussten. In der Folge kam es an verschiedenen Schauplätzen in Dübendorf zu diversen Scharmützeln mit der Polizei, bei welchen mehrere Feuerwerkskörper sowie Pyros abgefeuert und Abfallcontainer in Brand gesteckt wurden. Zudem flogen auch immer wieder Steine gegen die Polizisten und deren Fahrzeuge. Dabei wurden Patrouillenfahrzeuge der Kantonspolizei Zürich sowie der Stadtpolizei Uster beschädigt. Im Rahmen der Scharmützel verhafteten die ausgerückten Polizeifunktionäre insgesamt sieben Personen. Verletzt wurde niemand.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 25 Jahren aus der Schweiz, Syrien, Spanien, Serbien und der Türkei. Sie werden wegen Landfriedensbruch, Brandstiftung, Sachbeschädigung, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte und diverser anderer Delikte zur Anzeige gebracht. Nach den polizeilichen Befragungen erfolgt eine Zuführung an die zuständigen Jugend- bzw. Staatsanwaltschaften.

Zeugenaufruf:
Personen, die Angaben zu den Vorfällen und weiteren Tätern machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

Neben der Kantonspolizei Zürich standen die Stadtpolizei Uster, die Stadtpolizei Dübendorf sowie die Gemeindepolizei Wallisellen und die Feuerwehr Dübendorf im Einsatz.

Kantonspolizei Zürich
Mediendienst
Rebecca Tilen

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