Forensisches Institut Zürich

FOR-ZA

Zentrale Analytik

Spurenanalyse mit Hightech

Mit modernsten Gerätschaften und physikalisch-chemischen Methoden werden in der Zentralen Analytik unbekannte Substanzen identifiziert und bekannte Substanzen quantifiziert.

Legal oder illegal? Während klassische Drogen (Cannabis, Heroin, Cocain, Amphetamin etc.) eine überschaubare Anzahl Wirkstoffe beinhalten, setzen sich Designerdrogen aus einer Vielzahl an unterschiedlichen Substanzen zusammen – und fast täglich werden es mehr. Die Fachgruppe Betäubungsmittelanalytik quantifiziert bzw. identifiziert und charakterisiert all diese Substanzen. Ein wesentlicher Teil der Arbeit besteht ausserdem in der Beratung von Polizei, Justiz und anderen Fachstellen.

Brandstiftung oder Unfall? Die Frage, ob mit Benzin, Alkohol oder einem anderen Brandbeschleuniger Feuer gelegt wurde, wird durch Analysen von Brandschuttproben untersucht.

Vorsicht Gift! Die Chemiefachberater des FOR beurteilen am Ereignisort, ob es sich bei freigesetzten Flüssigkeiten oder Gasen um gesundheits- oder umweltgefährdende Stoffe handelt.

Vorsicht, sonst knallt es! Die chemische Analyse von Sprengstoffen und Explosivmitteln erfolgt durch die Fachgruppe Analytik/Sprengstoffe. Nebst der chemisch-analytischen Materialidentifizierung gehört die Untersuchung über Aufbau und Funktionsweise der eingesetzten Sprengvorrichtung zu dieser Tätigkeit. Zusätzlich führt diese Fachgruppe die technische Kontrolle der für den Schweizer Markt bestimmten Sprengmittel durch.

Worum handelt es sich bei dieser Substanz? So allgemein diese Frage gestellt ist, so vielseitig können die Antworten sein. Das FOR ist spezialisiert auf die Materialanalyse von Schussrückständen, Glas, Bodenproben, Elementanalysen, Echtheitsbestimmungen von Schmuck und vieles mehr.